Leidenschaft und Kennerschaft sind die Doppelhelix des Kunsthandels. Vor mehr als 40 Jahren wurde der Klaus Spindler Kunsthandel in München eröffnet. Von Anfang an bildeten Kunst und Kunsthandwerk des Klassizismus das Zentrum des Geschäfts im quirligen Gärtnerplatz-Viertel. “In der Zeit um 1800 wurden die ästhetischen und formalen Grundlagen für den Weg in die Moderne gelegt”, begründet Klaus Spindler seine Leidenschaft für die Epoche.  

In den 1980er und frühen 90er Jahren galt sein besonderes Interesse dem streng architektonischen Mobiliar dieser Stilrichtung. Der Fokus lag auf Möbeln nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel, Leo von Klenze oder des Stuttgarter  Hofebenisten Johannes Klinckerfuss und des Leipzigers Johann Gottlob Hoffmann.

In den letzen 20 Jahren standen mehr und mehr bildhauerische Arbeiten des frühen 19. Jahrhunderts - beispielsweise von Christian Daniel Rauch, August Kiss oder Phillip Jakob Scheffauer - im Mittelpunkt. Hinzugekommen ist die Begeisterung für die Malerei des 19. Jahrhunderts.

Im Laufe der Jahrzehnte wurden zahlreiche Kunstwerke in renomierte Privatsammlungen und bedeutende Museen wie die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die Sammlung Preussischer Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg oder Schloss Friedenstein in Gotha vermittelt.

Klaus Spindler Kunsthandel realisierte mehrere Ausstellungen, unter anderem zu Bilderrahmen des Klassizismus und zu Geweihmöbeln von 1820 bis 1820. Zu beiden Präsentationen entstanden wissenschaftlich bearbeitete Kataloge, die heute als Standardwerke zum jeweiligen Thema gelten.

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Klaus Spindler Kunsthandel